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Sei kreativ wie Jesus

  • Autorenbild: BW
    BW
  • 16. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Warum sollte man bei der Evangelisation kreativ sein? Warum nicht einfach direkt sein?


Die einfache Antwort lautet: Die Menschen reagieren nicht immer positiv auf die Aussage: „Du brauchst Jesus.“ Wenn wir auf Jesus schauen, sehen wir Kreativität. Er nutzte Gleichnisse, Geschichten und sogar Kraftbeweise als Anschauungsbeispiele. Das zeigt sich besonders deutlich in seiner Begegnung mit der Frau am Brunnen. Jesus ging sehr kreativ auf sie zu.


Als Jesus mit der Frau interagierte, brach er kulturelle Normen, wonach ein Mann nicht mit einer Frau und ein Jude nicht mit einer Samariterin sprechen sollte. Kreativität sticht hervor und stellt oft gesellschaftliche Normen in Frage. Das weckte ihre Aufmerksamkeit. Dann stellte er sich auf kreative Weise vor. Er sagte etwas, das ihr besonders auffiel, indem er ihr vorschlug, ihn um lebendiges Wasser zu bitten, das ihr helfen würde, nie wieder Durst zu haben. Dies geschah im Zusammenhang damit, dass sie Wasser schöpfte und er sie darum bat. Er nutzte die Umstände kreativ, um ihr Interesse an einer geistlichen Wahrheit zu wecken. Kreativität erregt nicht nur Aufmerksamkeit, sondern weckt auch Neugier.


Da sie neugierig war, nutzte Jesus ein Wort der Erkenntnis über ihr persönliches Leben. Er sagte nicht direkt: „Das ist geistlich, und du wirst nie wieder hierherkommen und Wasser schöpfen müssen.“ Stattdessen forderte er sie auf, ihren Mann zu holen. Sie antwortete, dass sie keinen Mann habe, und in diesem Moment vollzog sich die Wende. Er gab ihr das Wort der Erkenntnis, und sie interessierte sich nicht mehr für das natürliche Wasser. Tatsächlich berichtet die Bibel, dass sie ihren Wasserkrug stehen ließ, in die Stadt ging und den Menschen von Jesus erzählte.


Kreativität erregte Aufmerksamkeit. Kreativität weckte Neugier.


BW, April 2026

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